Sonntag, 7. August 2016

Hoteltipp Düsseldorf: das Sheraton Airport – Wohlfühloase im Flughafengeschehen: für Reisende und Schildkröten



Mehr „mittendrin“ geht nicht: Das Sheraton Düsseldorf Airport Hotel ist mit dem Ankunftsterminal des Düsseldorfer Flughafens direkt verbunden und damit der ideale Treffpunkt für Geschäftsreisende.
Konzipiert im Penthousestil, verwöhnt es seine Gäste mit höchst komfortabler Ausstattung: Die 198 klimatisierten und 3-fach schallisolierten Zimmer sind in einem harmonischen Oval angelegt.

Das Hotel Sheraton Airport ein-
gebettet im Düsseldorfer Flughafen











Auch für Tagungen sind Lage und Ausstattung des Sheraton Düsseldorf Airport perfekt: Abends anreisen und übernachten, morgens nach einem opulenten Frühstück mit Panoramablick über die Düsseldorfer Skyline oder einem Workout im hoteleigenen Fitnesscenter in die Konferenz. Danach bequem in zwei Minuten zur Abreise in den Flughafen, ohne jegliche Transfers.

 
Die 10.000 m2 große begrünte Dachterrasse ist wie eine Oase inmitten des pulsierenden Flughafenbetriebes: Hier kann der Gast am Abend einen Sundowner genießen und die Schildkröten beobachten, die sich im Terrassenteich wohlfühlen.
 
Auf der Terrasse...
...fühlen sich nicht nur Reisende wohl

 
Die Dachterrasse bietet sich auch als außergewöhnliche Eventlocation an. Ob im Rahmen einer privaten Feier oder einer Firmenveranstaltung mit Barbecue, hier werden die Gäste von Lage, Ambiente, Essen und Service begeistert sein.
 

Donnerstag, 28. Juli 2016

Hoteltipp London – das K West Hotel & Spa – stylish, chic, boutique

Früher als BBC Kensington House Aufnahmestudios bekannt, haben in den Jahren 1946 bis 1975 bereits viele Rock ’n’ Roll Legenden hier übernachtet und Musik gemacht.
Heute ist das 4-Sterne Boutique Hotel K West im trendigen Stadtteil Shepherds Bush nach wie vor so cool, dass hier nicht nur übernachtet, sondern auch gefeiert und aufgelegt wird.
Das Personal trägt lässig Sneakers und ist ein Gast im Hotel mit Sonnenbrille unterwegs, ist er damit nicht alleine.



©K West Hotel & Spa

©K West Hotel & Spa













Wer schon immer von einer kosmopolitischen Oase nahe den kulturellen Hotspots wie dem British Museum, der Tate Britain, der Tate Modern oder dem Buckingham Palace geträumt hat, der ist hier richtig.
Auch die Shopping-Viertel Mayfair, Soho, Kensington und Notting Hill  sind sehr schnell und bequem mit der Tube erreichbar. Das K West liegt ca. 3 Minuten fußläufig entfernt von der Haltestelle Shepherds Bush (Central Line Linie).


 

©K West Hotel & Spa
Obwohl so zentral, liegt das K West in einem ruhigen Wohngebiet und verfügt über 219 Zimmer, von denen die kleinsten immerhin 27 m2 messen, was für Londoner Verhältnisse weit überdurchschnittlich ist. Die Zimmer sind sehr gut ausgestattet und bieten neben kostenfreiem W-LAN außergewöhnliche Gadgets wie Tablets und Bose Sound Systeme.
 



 Am Frühstückbuffet kann der Gast sich in der Studio Bar bedienen, in der abends Cocktails gemixt werden und an den Wochenenden abends DJ’s auflegen.
Ein full English Breakfast wird im Restaurant Studio Kitchen serviert (Aufpreis 6.50 GBP).


©K West Hotel & Spa

©K West Hotel & Spa










Wer sich sportlich betätigen möchte, kommt im K Fit auf seine Kosten: neben Training an neuesten Geräten kann der Gast hier an Kursen wie Zumba und Ashtanga Yoga teilnehmen.

Nach einem spannenden Tag voller unvergesslicher Eindrücke im pulsierenden London kann man es sich im prämierten K Spa gut gehen lassen. Neben einem Pool, einer skandinavischen Sauna, einem Hammam, einem Sanarium und diversen Anwendungen erwartet den Gast Londons einziges Snow Paradise: Dieser auf -15°C gekühlte Raum rundet die Heiss-Kalt-Therapie und damit das Konzept des K Spa ab.


©K West Hotel & Spa



©K West Hotel & Spa










Mit seinem stylishen Interieur, den hellen und großen Zimmern, den interessanten Gästen, dem reichhaltigen Frühstück und dem interessanten Spa-Konzept rundet ein Aufenthalt im K West einen Trip nach London perfekt ab.
www.k-west.co.uk

 


















Dienstag, 19. Juli 2016

Kloster Eberbach – eine Entdeckungsreise im Rheingau

Porta Patet, Cor magis  - „Unsere Tür steht offen, mehr noch unser Herz!“ So lautet ein überlieferter Wahlspruch der Zisterziensermönche. Kaum treffender könnte man zum Ausdruck bringen, was die Besucher im Kloster Eberbach erwartet …
Ich bin der Einladung gefolgt und auf den Spuren der Zisterzienser im Rheingauer Kloster gewandert, die altehrwürdigen Räume haben mir ein Gefühl für das einfache Leben der Mönche vermittelt.
Auch war es spannend, den Drehort der weltbekannten Verfilmung Der Name der Rose (1985/1986) zu entdecken – die Kulisse, die das Mittelalter im Kloster wieder lebendig werden ließ.


© Weingut Kloster Eberbach
Das Kloster
© Weingut Kloster Eberbach
Der Hospitalkeller










Das Kloster Eberbach weiß Superlativen aufzubieten, die es als Weingut und Kulturgut besonders machen.


Der wertvollste Weinbergsbesitz in Deutschland
Besondere Lagen – besondere Herausforderungen

© Weingut Kloster Eberbach
Rund 1 Million Rebstöcke sind derzeit die Grundlage für Weine der Rebsorten Riesling, Spätburgunder, Weißburgunder und Grauburgunder des Kloster Eberbach.




Den Grundstein für den wertvollsten Weinbergsbesitz in Deutschland legten die Zisterziensermönche im 12. Jahrhundert. Durch gezielte Zukäufe entsprechender Lagen im Rheingau und an der Hessischen Bergstraße wuchs der Qualitätsanspruch für die Erzeugung von Spitzenweinen, der sich Kloster Eberbach bis heute in besonderem Maße verpflichtet sieht.
Kloster Eberbach ist nicht nur das wertvollste Weingut in Deutschland, sondern mit rund 70 Hektar Steillagen (mehr als 35% Steigung) ist es auch das größte deutsche Steillagenweingut. In der Eberbacher Abtei hatte man schon früh erkannt, dass in den steilen Hängen des Rheingaus besondere Weine heranreifen. Die Bewirtschaftung der Steillagen (z.B. Assmannshäuser Höllenberg, Rauenthaler Baiken oder Rüdesheimer Berg Schlossberg) stellt außergewöhnliche Herausforderungen dar: Aufgrund der Hangneigung ist es nur sehr eingeschränkt möglich, Maschinen zu Hilfe zu nehmen, was einen hohen Anteil an Handarbeit erforderlich macht. Der Lohn für den erheblichen Mehraufwand sind allerdings Weine von besonderer Güte und unverwechselbarem Charakter.

 







Der Steinbergkeller – der modernste Weinkeller Europas
Bei meinem Besuch erhielt ich eine exklusive Führung durch den Steinbergkeller, der 2008 eingeweiht wurde. Die größtenteils unterirdische, 5.000 Quadratmeter große Kelleranlage beeindruckte mich durch einen Kelterprozess, in dem Trauben und Saft über drei Etagen schonend, nur mit natürlicher Schwerkraft, in den 14 Meter tiefen Keller befördert werden. Im Keller unterstützt modernste Technik beim Ausbau der Weine.
Die ca. einstündige, fachkundige Führung kann online gebucht werden (http://kloster-eberbach.de). Sie führt über 80 Treppenstufen hinab in den Keller und wird begleitet von drei hochkarätigen Weinen.

 







Veranstaltungen in ganz besonderem Ambiente
Ob kleine oder große Events, Hochzeiten oder Tagungen, im Kloster Eberbach kommt jede Veranstaltung eindrucksvoll zur Geltung:
Die breite Palette an modern ausgestatteten Räumlichkeiten sowie verschiedene Gartenflächen bieten den passenden Ort für Gesellschaften von zehn bis 1.000 Personen. Einige Räume sind besonders für Konzerte, Lesungen, Messen und Medienpräsentationen geeignet. Die Tagungsräume sind mit WLAN und professioneller Technik ausgestattet.



© Weingut Kloster Eberbach
 










© Weingut Kloster Eberbach









Gastronomie – Köstliches aus der Klosterküche
„Vinum delectat et laetificat cor hominum!“
(„Der Wein ergötzt und erfreut des Menschen Herz!“)
Eberbacher Zisterzienser nach Psalm 104, 15

Ob zu einer kleinen Vesper oder zum exklusiven Mehr-Gänge-Menü bietet die Klosterküche, bzw. die Gastronomie des Kloster Eberbach ein vielfältiges Angebot, den Wein zu genießen. Im Sommer auf der Gartenterrasse des Restaurants Klosterschänke mit Ausblick auf die Basilika, in kühlerer Jahreszeit kann man sich in dem historischen Kreuzgewölbe mit Köstlichkeiten verwöhnen lassen.




© Weingut Kloster Eberbach
Klosterschänke
Leckeres aus der Klosterküche











Darüber hinaus bietet sich in traumhafter Lage mitten im Steinberg das Schwarze Häuschen zum Einkehren an. Hier genießt man mit grandiosem Panoramablick über das Rheintal feine Weine und eine kleine Vesper.


Wer den Tag noch im Kloster ausklingen lassen möchte, kann im ***superior Hotel des Klosters übernachten. Das modernisierte Gebäude aus dem 16. Jahrhundert verfügt über 28 Hotelzimmer. Hier findet man friedliche Nachtruhe, wie man sie seit Jahrhunderten innerhalb der Klostermauern erwarten durfte.

Ich hoffe, ich konnte mit meinen Eindrücken von Kultur, Natur und Kulinarik ein wenig Lust auf ein Wochenende im Kloster Eberbach wecken.





Montag, 27. Juni 2016

Hoteltipp Berlin – das nhow – Let’s rock it!

Direkt am Ufer der Spree gelegen, ist das 2010 eröffnete nhow Berlin als Europas erstes Music and Lifestyle Hotel ein modernes Architektur- und Design-Highlight der Hauptstadt.
Das Konzept entwickelten die Macher vom nhow Berlin in Kooperation mit Lautstark/René Rennefeld und seinem Partner Daniel Schmuck. Neben seiner Tätigkeit im nhow Berlin ist René Rennefeld außerdem Manager/Produzent der Hansa Tonstudios, in denen schon Stars wie REM, David Bowie oder U2 ihre Welthits aufnahmen.

...trifft verspieltes Digipop-Design
©Mattias Hamren
Geradlinige Hafenarchitektur...
 
 
 
 
 
 
 



So schön wohnt Musik – und der Gast


Das nhow Berlin verfügt über 304 Zimmer in drei Kategorien: Standard-Zimmer, Superior-Zimmer und Junior Suite. Außergewöhnlich an den Zimmern ist, dass man zwischen drei Farbkonzepten wählen kann, 60 Prozent der Zimmer verfügen über Spreeblick. Die Matratzen sind 30 cm dick und sorgen für vollkommene Erholung.



nhow kulinarisch
Das Fabrics ist ein Restaurant wie ein guter Beat. Es bietet eine neue deutsch-französische Küche mit regionalen Akzenten.
Die Envy Bar kann nicht nur mit einer nahezu 450 m2 großen Terrasse direkt an der Spree glänzen, sondern auch mit einer außergewöhnlichen Spirituosenauswahl. Beim Chillen auf der Terrasse fühlt man sich wie im urbanen Urlaub.



 








nhow Studios
Das Außergewöhnlichste ist der nhow Music Sound Floor im Kranhaus in der 8. Etage mit zwei Studios, einer Aufnahmekabine sowie einer großen Lounge. Dieser Bereich kann exklusiv für Aufnahmen und Events gebucht werden, beispielsweise für einen Firmensong oder ein exklusives Teambuilding- oder Motivationstraining.
Ein weiterer Aspekt für die konsequente Umsetzung des Musikhotel-Konzepts ist der einzigartige Gitarren-Roomservice. Der Gast kann sich rund um die Uhr eine Gitarre oder ein Keyboard inklusive Set und Kopfhörern kostenlos auf sein Zimmer bestellen.


©Mattias Hamren
Das Studio in der 8. Etage des Kranhauses
Die Gitarren warten auf einen
musikalischen Gast







 
Konferenz 3.0 oder exklusives Event im nhow
Das nhow verfügt über sieben verschiedene Tagungsräume mit einer Deckenhöhe von bis zu 4,60 Metern und Berlins einzigen Konferenzsaal mit direktem Spreeblick durch bodentiefe Fenster, direkten Terrassenzugang und bahnbrechende 3DHologramm-Telepräsenztechnologie. Bis zu 930 Personen finden hier auf 964 m2 Platz. Eine Besonderheit des größten Konferenzraumes ist die Kabelverbindung zum nhow Music Sound Floor und ermöglicht eine direkte Aufzeichnung von Pressekonferenzen, Podiumsdiskussionen oder Konzerten im Musikstudio.
Ob Produktpräsentation, Hochzeit, DJ-Night, Fotoshooting, Fashion Show, Galadinner – eine breite Auswahl an Räumen liefert das jeweils perfekte Setting für ein exklusives Event.

 
 



Das Music and Lifestyle Hotel nhow ist the place to be für Musik, Kunst und Fashion in Berlin und sowohl für Events als auch für einen privaten Besuch eine absolute Empfehlung.



Montag, 13. Juni 2016

Lugano – die Schweiz von ihrer italienischen Seite



"Hier scheint die Sonne inniger,
und die Berge sind röter,
hier wächst Kastanie und Wein,
Mandel und Feige,
und die Menschen sind gut, gesittet und freundlich…“
                                                                             Hermann Hesse

 Hermann Hesse schrieb mit so großer Begeisterung über das Tessin, dass er 42 Jahre bis zu seinem Tod dort verbrachte. In Montagnola, einem höher gelegenen Dorf südwestlich und nur unweit von Lugano, bewohnte er vier kleine Räume in einem schlossartigen Gebäude, der „Casa Camuzzi“, die sich im 18. Jahrhundert einer der Tessiner Baumeister in Gestalt eines neobarocken Palazzos errichtet hatte. Von dieser Hanglage aus und oberhalb des dichtbewachsenen Waldgrundstückes überblickte Hesse nach Osten den Luganer See mit den gegenüberliegenden Hängen und Bergen auf italienischer Seite. Die neue Lebenssituation und die Lage des Gebäudes inspirierten Hesse zu neuer schriftstellerischer Tätigkeit und er schuf dort Werke wie Siddhartha (1922), Der Steppenwolf (1927), Narziß und Goldmund (1930) und Das Glasperlenspiel (1943), für das er 1946 den Literaturnobelpreis erhielt.

Auch ich wollte ich mich in Lugano von der Schönheit des Tessins überzeugen und mich inspirieren lassen...

Lugano – freundliche Stadt
Lugano ist von Bergen und einem zauberhaften See umgeben und vereint in sich sowohl die Merkmale einer erlesenen Metropole als auch die einer kleinen Stadt. Bemerkenswert ist das historische Zentrum mit zahlreichen wunderschönen Bauten.

In den verschiedensten Läden findet sich alles, was das Herz begehrt: von Luxusartikeln zu Antiquitäten, von Souvenirs zu Handwerksprodukten, abgesehen von den typischen Märkten auf den Plätzen, auf denen vor allem Lebensmittel der Region angeboten werden.
 
Luganos Seepromenade mit
„Hausberg“ Monte Bré
Malerische Treppe neben der Kirche
Chiesa S.ta Maria degli Angioli

Lugano entdecken:
Natürlich wollte ich auch die Umgebung von Lugano kennenlernen, die diverse Ausflugsmöglichkeiten bietet: Die Gipfel der beiden „Hausberge“ Monte Bré (933 m ü.M.) und Monte San Salvatore (912 m ü.M.) sind von der ganzen Stadt aus zu sehen und laden Besucher ein, sie entweder zu Fuß oder per Standseilbahn zu erkunden. Es gibt viele gut ausgebaute Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Ich entschied mich für den Monte Bré und die Standseilbahn (Funicolare Monte Bré). Seit 1908 ist die Standseilbahn Monte Bré Teil der Geschichte Luganos.


Blick aus der Funicolare
Monte Bré auf Lugano

Die Fahrt dauert ca. 10 Minuten und bereits auf dem Weg nach oben hatte ich eine wunderschöne Aussicht: Lugano wurde immer kleiner, dafür gab der Luganer See immer mehr von seiner Schönheit und Größe preis.


 





Atemberaubender Ausblick auf das
Tessin mit schneebedeckten Alpen
Oben angekommen, nahm ich den Weg mit den vielen Treppen zur Aussichtsplattform auf dem Gipfel. „Atemberaubend“, war das erste, was ich bei dem Ausblick dachte. Vor mir eröffnete sich ein 180 Grad-Panorama über das Tessin und den Luganer See. Ich hatte dazu auch noch das Glück, einen absolut wolkenlosen, sonnigen Tag erwischt zu haben, so dass die Sicht bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Alpen reichte.

Von der Aussichtsplattform startet ein 2,6 km langer Plateau-Rundweg, der auch durch das Dorf Bré (Bré Paeso) führt. Bré ist ein reizendes Tessiner Dorf, in dem einst die Künstler Pasquale Gillardi, Luigi Taddei, Wilhelm Schmid und Josef Birò gelebt haben. Neben der künstlerischen Ausgestaltung des Dorfkerns befindet sich in Bré das Museum Wilhelm Schmid mit einer Sammlung der Werke dieses Vertreters der „Neuen Objektivität“ im Deutschland der 20er Jahre.

Der gesamte Rundweg bietet aus unterschiedlichen Perspektiven wundervolle Ausblicke auf den See, die Stadt und die Umgebung.
Zurück an der Aussichtsplattform beförderte mich die Standseilbahn wieder hinab und ich freute mich über den gelungenen Tag.


„Heute möchte ich den See erkunden und vom Wasser aus neue Eindrücke gewinnen“, dachte ich am nächsten Tag. Am Seeufer im Zentrum Luganos bietet die Societá Navigazione del Lago di Lugano (lokale Schifffahrtsgesellschaft) Touren zu unterschiedlichen Destinationen an. Die Schiffe fahren regelmäßig nach Fahrplan. Ich entschied mich für einen Bootsausflug nach Morcote.

Morcote mit seiner Pfarrkirche Santa
Maria del Sasso und vielen Palazzi
Morcote liegt zehn Kilometer südwestlich von Lugano im Südteil des Luganer Sees, am Fuße des 822 Meter hohen Monte Arbòstora und war aufgrund seiner Lage gegenüber des italienischen Porto Ceresio im 19. Jahrhundert ein wichtiger Handelsplatz. Die Fahrt mit dem Boot dauerte ca. eine Stunde und wir liefen unterwegs mehrere kleine malerische Orte an bevor wir Morcote erreichten.
Ich freute mich bereits auf den Parco Scherrer, der neben der Pfarrkirche Santa Maria del Sasso die Hauptattraktion von Morcote darstellt.
Im Jahr 1930 befand sich am Ufer des Sees ein altes Häuschen mit einem Stall, an dessen darüber liegendem Hang sich Weinbergterrassen und ein Kastanienhain ausbreiteten. Arthur Scherrer erwarb zu jener Zeit zuerst das Haus und danach etappenweise die Terrassen des bergauf gelegenen Geländes. Er renovierte das Haus und verwandelte es mit architektonischem Gespür in einen herrlichen Wohnsitz. Doch nicht nur das: Scherrer war auch ein passionierter Landschaftsgärtner mit Kunstsinn und ein Romantiker, sodass er im Laufe der Zeit seinen eigenen „Wundergarten“ gestaltete. Während seiner Reisen hatte er eine große Anzahl exotischer Pflanzen bewundert. Er war von deren Anblick so bezaubert, dass er nicht zögerte, diese Vegetation in seinem Park nachzubilden. Viele der Pflanzen tragen heute ein kleines Schild mit ihrem wissenschaftlichen Namen. Arthur Scherrer starb im Jahre 1956. 1965 überließ seine Ehefrau Amalia, mit dem ausdrücklichen Wunsch den Park dem Publikum zu öffnen, das Anwesen gegen Entgelt der Gemeinde Morcote. Der Park wird heute so erhalten, wie er ursprünglich von der Familie Scherrer angelegt wurde.
„Ein griechischer Tempel am Ufer des Luganer Sees, daneben ein siamesisches Teehaus oder ein ägyptischer Tempel? In diesem Park hat man die einmalige Gelegenheit, eine spannende Reise durch Zeit und Raum zu unternehmen, bei der Vergangenheit und Gegenwart, Geschichte und Natur harmonisch miteinander verschmelzen…“.
                                                                                            (Gardens of Switzerland)
Parco Scherrer mit
kunstvollen Skulpturen
Ausblick auf den Luganer See



Nach einem Rundgang durch den zauberhaften Park und ein kleines Picknick ging es mit dem Boot zurück nach Lugano.


Lugano kulturell:
Das kulturelle Angebot im Tessin ist aufgrund unterschiedlicher Einflüsse sehr reichhaltig. Es gibt architektonisch viel zu sehen sowie eine Vielzahl an Museen wie beispielsweise das Museum Hermann Hesse (Montagnola), das Museum Moderner Kunst (Ascona) oder das Sasso San Gottardo (am Gotthard-Pass). In 2015 wurde Lugano durch eine weitere kulturelle Attraktion bereichert: das LAC  Lugano Arte e Cultura.

Das LAC einfach nur ein Museum zu nennen würde ihm nicht gerecht werden. Das Gebäude am Seeufer bietet Platz und Räumlichkeiten für ein reichhaltiges Programm an Ausstellungen, Konzertreihen, Theater- und Tanzaufführungen, zusammen mit verschiedenerlei kulturellen Initiativen und Aktivitäten für die Jugend und Familien.
Das LAC beherbergt außerdem das Museo d’arte della Svizzera italiana (Kunstmuseum der italienischen Schweiz). Auf den drei Ausstellungsetagen findet man eine permanente sowie verschiedene temporäre Ausstellungen, wie auch „site specific“ Installationen. Das Programm des Kunstmuseums des LAC legt seinen Schwerpunkt hauptsächlich auf die Vertiefung und das Studium der modernen und zeitgenössischen Kunst.
Ein Konzertsaal mit 1000 Sitzplätzen, komplett mit Holz verschalt und mit einer mobilen Akustikmuschel bietet ein reichhaltiges Programm an Theateraufführungen und Konzerten.


Das 2015 eröffnete LAC
Lugano Arte e Cultura











Lugano kulinarisch:
Auch gastronomisch hat Lugano viel zu bieten: Die Region zeichnet sich neben der Haute Cuisine, die in diversen Führern nachzulesen ist, besonders durch Grotti aus, in denen insbesondere einheimische Gerichte auf den Tisch kommen. Die Grotti findet man vermehrt in kleineren Ortschaften am Seeufer, die am besten mit dem Boot oder der Fähre zu erreichen sind.

Das Ristorante Grand Café al Porto
Wo Geschichte geschrieben wurde:
Im Jahre 1803 eröffnet, wurde das Restaurant im Laufe der Zeit zum "Salotto" von Lugano und zum bevorzugten Treffpunkt von Literaten, Künstlern und Politikern. Aus Überlieferungen aus dem 18. Jahrhundert ist bekannt, dass der Treffpunkt, welcher ebenfalls ein Hotel ist, bei der lokalen und ausländischen Kundschaft sehr geschätzt wurde. Am 3. März 1945, auf dem Höhepunkt der größten Tragödie an die sich Europa erinnern kann, fand im ersten Stock, im „Cenacolo", des damaligen Restaurants Bianchi, heute Ristorante Grand Café Al Porto, das allererste geheime Treffen zwischen deutschen Offizieren und Vertretern der Alliierten statt. Dank dieses Treffens konnten die deutschen Offiziere von der Ausführung der Strategie „Verbrannte Erde" in Norditalien abgehalten werden.

Eine Welt voller Köstlichkeiten:
Beim Betreten des Grand Café besticht die Präsentation der Al Porto Spezialitäten aus Bäckerei, Konditorei und Confiserie. Hier finden sich feinste Patisserie-Kreationen, Torten, Kleingebäck, Pralinés sowie eine Auswahl an traditionellen und speziellen Broten... und "dulci in fundo", mit Stil verpackte Köstlichkeiten, um sich selbst oder geliebten Menschen eine Freude zu bereiten.
Ich entschied mich für ein Mousse au Chocolat Törtchen mit Himbeermark, bereits optisch ein Kunstwerk. Dieses köstliche Törtchen bleibt mir definitiv in Erinnerung!

www.grand-cafe-lugano.ch

Das 1803 eröffnete Ristorante
Grand Café al Porto
Da fällt die Auswahl schwer:
die Köstlichkeiten des Grand Café


Köstliches Mousse au Chocolat
Törtchen mit Himbeermark


 

Restaurant La Tinera
Das Restaurant La Tinera liegt sehr zentral in Lugano, in einer kleinen Seitenstraße der Piazza Riforma. Von außen sieht das Gebäude unspektakulär aus, steigt man allerdings die Treppe hinab, steht man in einem urig-gemütlichen Restaurant mit Weinkeller-Atmosphäre.
Gemütliche Weinkeller-Atmosphäre
Auch wenn meist alle Tische reserviert sind, so findet das nette Servicepersonal doch immer noch ein Plätzchen. Das La Tinera bietet größtenteils lokale Weine aus dem Tessin (Merlot, rot und weiß gekeltert), die in kleinen Tonschalen gereicht werden sowie Tessiner Spezialitäten wie Kalbsragout mit Polenta.





Penne Arrabbiata: Vorsicht, scharf!!
Bekannt ist das Restaurant für seine Antipasti, besonders für die Salametti Nostrani, eine kleine Salami, die aufgeschnitten mit Brot gereicht wird. Die Salami bezieht das Restaurant direkt vom Bauernhof. Empfehlenswert sind auch die Pasta und die Risotti.



Sowohl Einheimische als auch Touristen lassen es sich hier schmecken. Zusammen mit dem quirligen Servicepersonal herrscht im La Tinera eine fröhliche und gemütliche Atmosphäre.


Lugano gastfreundlich:
Reist man zum ersten Mal an einen Ort, hat man die Qual der Wahl bezüglich einer Unterkunft. Ich hatte mich für das Hotel International au Lac (***S) entschieden und wie sich zeigte, die absolut richtige Wahl getroffen. Wer hier eincheckt, den erwarten Gastfreundschaft und historischer Charme, zwischen Altstadt, Kunst und See: In sehr privilegierter Lage an der Seepromenade, in unmittelbarer Nähe von Restaurants, Cafés, den Boutiquen der Via Nassa und dem LAC Lugano Arte e Cultura, empfängt das Hotel seine Gäste sehr herzlich.

Bereits von außen macht das Hotel einen "herrschaftlichen" Eindruck, der sich im Inneren fortsetzt. Die Einzelzimmer sind zwar nicht allzu groß (9 m2), aber sehr geschmackvoll eingerichtet. Auch die Außenanlage in der 2. Etage, wo sich der Swimmingpool befindet, ist sehr gepflegt und eine kleine Oase. Das Frühstück, das bis 11:30 Uhr serviert wird, bietet eine große Auswahl an Brot und Brötchen, Müsli, Joghurt, etc. Auch an warmen Speisen (Rührei, Speck, Würstchen, gegrillte Tomaten) mangelt es nicht. Das Servicepersonal ist außerordentlich freundlich und zuvorkommend. Von der Bar des Hotels hat man abends einen wundervollen Blick auf den See, in dem sich die funkelnden Lichter der Ortschaften spiegeln.

Das 1906 eröffnete Hotel trägt – meines Erachtens zu Recht – die Auszeichnung „Historisches Hotel mit besonderer Auszeichnung“ der UNESCO für seine Erhaltung der historischen Substanz des Gebäudes.


Das 1906 eröffnete Hotel
International au Lac…

…mit historischem Interieur

Sonntag, 12. Juni 2016

Das Estia in Düsseldorf: Restaurant & mehr ("Herdfeuer" und "Zusammenkunft")


"Einst war es der Olymp, auf dem Estia – die Göttin des heimischen „Herdfeuers“ und der „Zusammenkunft“, den Göttern himmlische Speise und Trank reichte."
Auch heute ist das Restaurant Estia ein Ort, an dem sich Menschen zusammenfinden um in gemütlicher Atmosphäre umgeben von griechischer Gastlichkeit zu essen, zu trinken und den Augenblick zu genießen.

An der Karte des Estia ist besonders hervorzuheben, dass es sich bei den angebotenen Fleisch- und Fischsorten nicht um die Standardsorten vieler Restaurants handelt. Wer sich hier beispielsweise für ein Kotelett vom Schwein entscheidet, bekommt eines vom Thüringer Duroc Schwein. Aus dem Meer hat das Estia ebenfalls einiges zu bieten: von Baby Calamares über Riesengarnelen (Wildfang) in unterschiedlicher Zubereitung bis hin zu gegrillter Dorade Royal oder Loup de Mer. Als Beilagen werden Salat oder Grillgemüse und Brot gereicht. Bei Fleischgerichten eher Pommes Frites.
Auch die Vorspeisen ("Meze") sind sehr zu empfehlen, hier besonders der gegrillte Oktopus und das Tzatziki, das man in einem griechischen Restaurant natürlich nicht auslassen sollte. Hier werden qualitativ hochwertige Produkte verwendet und absolut frisch zubereitet.
Das Estia bietet größtenteils mediterrane Weine, mein Tipp ist der Rosé "2 Roses RIRA" (Grenache & Syrah).
Der Service ist sehr freundlich, zuvorkommend und flexibel und sorgt für eine sehr angenehme, mediterrane Atmosphäre, sowohl im Restaurant als auch im geräumigen Außenbereich.
Ein Besuch im Estia verspricht einen stilvollen griechischen Abend!

http://www.estia-restaurant.de/index.php



Gegrillte Dorade Royal
Riesengarnelen in Weissweinsauce